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Schützenfest 2009

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Bilder Schützenfest 2009

 

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Bild: NGZ 

 

Königspaar Ralf I. und Simone Landwehr

Ein musikalischer König

Nachdem König Ralf Landwehr bereits im Jahre 2007 den ersten Versuch unternommen hat, den Vogel von der Stange zu holen und er nur knapp dem erfolgreichen Königsaspiranten Peter Schmitz unterlag, klappte der zweite Anlauf im Jahre 2008.

Im spannenden Wettkampf setzte er sich gegen seinen Mitbewerber Engelbert Zimmermann mit dem 171. Schuss durch.

Der Jubel war natürlich groß. Mit ihm freuten sich seine Frau Simone und die Kinder Gina- Maria und Noah-Gabriel.

Die anschließende Feier mit seinen Gästen und seinen Zugkollegen vom Tambourcorps Wevelinghoven im Vereinsheim zeigte deutlich, das der zukünftige König mit seiner Königin es versteht, auch zünftig zu feiern.

Bereits am Krönungsabend präsentierte sich das frisch gekrönte Königspaar den Schützen und Gästen in blendender Verfassung. So begeisterte er mit einer launigen Dankesrede nach seiner Inthronisierung das Publikum im Zelt.

Der heute 39 jährige Ralf Landwehr begann seine Schützenlaufbahn – so wie es sich gehört – im Edelknabencorps. Anschließend war er 8 Jahre lang im Schützenzug MGV Cäcilia aktiv, in dem er mit gleichaltrigen zur Fahnengruppe gehörte. Die Verbindung zur MGV Cäcilia kam durch seinen Vater zustande, der dort auch jahrelang als Mitglied aktiv war.

Das Thema Königsspiel war im Hause Landwehr nicht ganz neu. So hat bereits in den 90 er Jahren der Vater Hermann Josef Landwehr den Versuch unternommen die Königswürde in Wevelinghoven zu erringen.

Im Jahre 1991 trat Ralf seinem heutigen Königszug, dem Tambourcorps Wevelinghoven bei. Wie viele Jugendlich wollte auch er die Trommel im Tambourcorps spielen. Aber da hatte der heutige Oberst Moll, zu dieser Zeit Tambourmajor , andere Pläne mit ihm. Offensichtlich konnte Manfred Moll Ralf besser beim Flötenspiel gebrauchen, da er durch das Orgelspiel bereits Notenfest war.

Heute ist er selbst ein Major im Tambourcorps spielt selbst die Lira und bildet die jungen Nachwuchskräfte im Flötenspiel aus.

Verheiratet ist der gelernte Dipl. Ing. der Fachrichtung Elektrotechnik seit dem 21.8.1997 mit seiner Frau Simone. An Abend der amtlichen Trauung und dem Geburtstag der Königin, dem Donnerstag vor dem Schützenfest in Wevelinghoven, hatte er natürlich seine Kameraden vom Tambourcorps zu einem Umtrunk eingeladen. Da dieser Abend wohl in sehr guter Erinnerung bei den Mitgliedern des Tambourcorps geblieben ist, findet seit dem in jedem Jahr der Beginn des Schützenfestes am Donnerstag vor der Kirmes bei Ralf und Simone Landwehr statt.

Simone hat den Schützenvirus sicherlich auch seit frühester Kindheit im Blut. Die Eltern haben bereits im Jahre 1978 in Barrenstein das Amt des Schützenkönigspaares errungen.

Die Eltern waren über lange Jahre Inhaber einer Gaststätte in Wevelinghoven. Da dort natürlich auch das Tambourcorps öfters zu ‚Gast war, lernte sie im Laufe der Zeit dort auch ihren späteren Mann Ralf kennen.

Beruflich ist die Königin heute noch in ihrem erlernten Beruf als Friseurin mit der Zusatzqualifikation als Coloristin tätig.

Die Liebe zur Farbe findet sich auch in einer Leidenschaft der Königin wieder. Sie hat Spaß an der Gestaltung. Wenn König Ralf von einer Dienstreise nach Hause kommt, weiß er nie, ob die Räume in ihrem gemeinsamen Haus an der Kolpingschule noch in der gleichen Farbe erstrahlen wie vor seiner Reise. Denn die Königin liebt die Abwechslung, und sie liebt Farben.

Die Liebe zur Dekoration, zu Farben und zu unserer Gartenstadt hat unsere Königin auf ihrem Garagentor dokumentiert: Ein großes Wevelinghovener Wappen prangt dort seit einiger Zeit und zieht die Blicke der Vorbeigehenden auf sich. Nur schade, dass dies den Blicken der Schützen verborgen bleibt, da der aktuelle Zugweg des Wevelinghovener Regimentes nicht am Haus des Königspaares vorbei führt.

Gemeinsam betreiben beide seit einigen Jahren den Tanzsport. Früher – so die Königen – war er eher ein Tanzmuffel. Heute erklären beide das Tanzen zu ihrem gemeinsamen Hobby und betreiben es, soweit die Zeit diese auch zulässt, regelmäßig gemeinsam mit Freunden.

Nach einem Königsjahr voller angenehmer Überraschungen und vielen neuen Freundschaften steht der Höhepunkt des Königsjahres noch bevor. Die große Schützenfamilie in Wevelinghoven und die zahlreichen Besucher in Wevelinghoven werden ein gut vorbereitetes Königspaar in den Umzügen und auf den Veranstaltungen erleben. Mann kann durchaus sagen, unser heutiges Königspaar lebt Kirmes. Auf allen Veranstaltungen – auch bei unseren befreundeten Schützenvereinen - waren sie ein gern gesehene Gäste.

Das Königspaar wünscht allen Schützen und Besuchern zum Wevelinghovener Schützen- und Heimatfest 2009 viel Freude und angenehme Tage bei hoffentlich schönem Wetter.

 

Im Jahre 1991 trat Ralf seinem heutigen Königszug, dem Tambourcorps Wevelinghoven bei. Wie viele Jugendlich wollte auch er die Trommel im Tambourcorps spielen. Aber da hatte der heutige Oberst Moll, zu dieser Zeit Tambourmajor , andere Pläne mit ihm. Offensichtlich konnte Manfred Moll Ralf besser beim Flötenspiel gebrauchen, da er durch das Orgelspiel bereits Notenfest war.

Heute ist er selbst ein Major im Tambourcorps spielt selbst die Lira und bildet die jungen Nachwuchskräfte im Flötenspiel aus.

Verheiratet ist der gelernte Dipl. Ing. der Fachrichtung Elektrotechnik seit dem 21.8.1997 mit seiner Frau Simone. An Abend der amtlichen Trauung und dem Geburtstag der Königin, dem Donnerstag vor dem Schützenfest in Wevelinghoven, hatte er natürlich seine Kameraden vom Tambourcorps zu einem Umtrunk eingeladen. Da dieser Abend wohl in sehr guter Erinnerung bei den Mitgliedern des Tambourcorps geblieben ist, findet seit dem in jedem Jahr der Beginn des Schützenfestes am Donnerstag vor der Kirmes bei Ralf und Simone Landwehr statt.

Simone hat den Schützenvirus sicherlich auch seit frühester Kindheit im Blut. Die Eltern haben bereits im Jahre 1978 in Barrenstein das Amt des Schützenkönigspaares errungen.

Die Eltern waren über lange Jahre Inhaber einer Gaststätte in Wevelinghoven. Da dort natürlich auch das Tambourcorps öfters zu ‚Gast war, lernte sie im Laufe der Zeit dort auch ihren späteren Mann Ralf kennen.

Beruflich ist die Königin heute noch in ihrem erlernten Beruf als Friseurin mit der Zusatzqualifikation als Coloristin tätig.

Die Liebe zur Farbe findet sich auch in einer Leidenschaft der Königin wieder. Sie hat Spaß an der Gestaltung. Wenn König Ralf von einer Dienstreise nach Hause kommt, weiß er nie, ob die Räume in ihrem gemeinsamen Haus an der Kolpingschule noch in der gleichen Farbe erstrahlen wie vor seiner Reise. Denn die Königin liebt die Abwechslung, und sie liebt Farben.

Die Liebe zur Dekoration, zu Farben und zu unserer Gartenstadt hat unsere Königin auf ihrem Garagentor dokumentiert: Ein großes Wevelinghovener Wappen prangt dort seit einiger Zeit und zieht die Blicke der Vorbeigehenden auf sich. Nur schade, dass dies den Blicken der Schützen verborgen bleibt, da der aktuelle Zugweg des Wevelinghovener Regimentes nicht am Haus des Königspaares vorbei führt.

Gemeinsam betreiben beide seit einigen Jahren den Tanzsport. Früher – so die Königen – war er eher ein Tanzmuffel. Heute erklären beide das Tanzen zu ihrem gemeinsamen Hobby und betreiben es, soweit die Zeit diese auch zulässt, regelmäßig gemeinsam mit Freunden.

Nach einem Königsjahr voller angenehmer Überraschungen und vielen neuen Freundschaften steht der Höhepunkt des Königsjahres noch bevor. Die große Schützenfamilie in Wevelinghoven und die zahlreichen Besucher in Wevelinghoven werden ein gut vorbereitetes Königspaar in den Umzügen und auf den Veranstaltungen erleben. Mann kann durchaus sagen, unser heutiges Königspaar lebt Kirmes. Auf allen Veranstaltungen – auch bei unseren befreundeten Schützenvereinen - waren sie ein gern gesehene Gäste.

Das Königspaar wünscht allen Schützen und Besuchern zum Wevelinghovener Schützen- und Heimatfest 2009 viel Freude und angenehme Tage bei hoffentlich schönem Wetter.

 



50 Jahre Grenadierzug „Auf und Davon“
Grenadiere feierten Jubiläum gemeinsam mit "Haus Burg"!

1959 in dem Jahr als Theodor Heuss von Heinrich Lübke als Bundespräsident abgelöst wurde und Eintracht Frankfurt Deutscher Fußballmeister wurde, gründeten einige junge Männer aus Wevelinghoven den Grenadierzug „Auf und Davon". Kameradschaft und Hilfsbereitschaft wurden von Anfang an Groß geschrieben. Der Zug hatte das Glück, dass sich die Zugfrauen auf Anhieb gut verstanden und zu einer eingeschworenen Gemeinschaft wurden. Der Grenadierzug legt großen Wert auf Tradition. Nach dem Motto „lieber Qualität als Quantität" werden neue Zugmitglieder aufgenommen. Natürlich wird gern gefeiert, aber man geht auch durch „dick und dünn". Auch außerhalb der eigenen Reihen ist auf den Grenadierzug Verlass. Der Zug besteht zurzeit aus dreizehn aktiven Mitgliedern und einem Gastmarschierer. Um auch der Jugend „Kameradschaft" und „Tradition" näher zu bringen wurden erstmals im Jahre 2005 drei Jungs im Alter von acht bis elf Jahren eingeladen im Grenadierzug „Auf und Davon" am Schützenfest teilzunehmen. Seit diesem Zeitpunkt sind sie ein fester Bestandteil des Zuges.

Am 25. April 2009, feierte der Grenadierzug „Auf und Davon" mit vielen geladenen Gästen aus Politik und des Bürgerschützenvereins sein 50-jähriges Bestehen. Alle Gäste wurden gebeten auf Gratulationsgeschenke zu verzichten und stattdessen eine Spende in das bereitstehende Sparschwein zu werfen. Mit diesen Spenden feierte der Zug mit den geistig behinderten Menschen des Hauses Burg am 06. Juni 2009 ein Sommerfest.
Nach Abzug aller Unkosten für das Fest konnte der Einrichtungsleiterin Frau Monica Brand eine nicht unerhebliche Summe überreicht werden.
Dieses Fest war einer der schönsten Feste die der Zug in seiner Geschichte erleben durfte, es wurden Freundschaften geknüpft und alle waren sich einig das diese Freundschaften in Zukunft weiter gepflegt werden. Im Rahmen dieses Sommerfestes konnte der Zug sogar ein neues Mitglied verbuchen, ein Bewohner des Hauses Burg wird ab diesem Jahr in den Reihen des Auf und Davon am Wevelinghovener Schützenfest aktiv teilnehmen.

 

Stellvertretender Grenadiermajor Michael Berning 



Michael Berning - Corpskönig der Grenadiere

An Fronleichnam fand traditionell das Corps und Pokalschiessen der Grenadiere in der Gaststätte Erftruhe statt. Grenadiermajor Christian Krings konnte hierzu die geladenen Gäste des Bürgerschützenvereins und der Regimentsführung begrüßen.

Im Anschluss folgte zunächst das Pokalschiessen. Mit 36 von 36 möglichen Punkten gewann David Zeschin den Pokal überlegen.

Im Wettkampf um die Königswürde konnte sich Michael Berning mit dem 43. Schuss durchsetzen. Beruflich arbeitet der 38-Jährige als Rettungsassistent für das Grevenbroicher Krankenhaus. Der Gebürtige Wevelinghovener ist Mitglied im Artilleriezug Wevelinghoven, dem er seit 2003 angehört. In der Artillerie als Zugführer und als stellvertretender Grenadiermajor übernimmt er leitende Funktionen mit viel Hingabe. Seine Ehefrau Diana steht ihm dabei stets zur Seite. Sie arbeitet seit 5 Jahren ebenfalls als Rettungsassistentin in Grevenbroich. Neben der Leidenschaft für das Schützenwesen teilen die Beiden ihre Interessen im Reitsport. Auf Schützenfest führt Michael als ambitionierte Reiter die Artillerie auf dem Pferd an, den in diesem Jahr fand im Artillerie-Corps ein geplanter Generationswechsel, sowohl im Bereich des Vorstandes als auch in der Zugführung statt.

In der ersten Jahreshauptversammlung wurden in die Vorstandsämter einstimmig neu gewählt:
Rudolf Schnitzler ist fortan der Präsident der Artillerie, Frank Esser der Geschäftsführer und Oliver Scholl der Kassierer.
Die Zugführung übernahm Michael Berning von seinem Vorgänger Rudolf Schnitzler. Die Artilleristen bedanken sich bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern, Oskar Cronenberg
( Präsident ), Rudolf Schnitzler ( Geschäftsführer ) und Jürgen Mertens ( Kassierer ) für die jahrelange und erstklassige Vorstandsarbeit.

Die diesjährigen Pfänderschützen des Greandiercorps sind Jörg Leibnitz, der den Kopf und Andreas Franken, der den rechten Flügel für die „Wievekover Sondermischung“ sicherten. Andreas Kulartz vom Tambourcorps „FrischVoran“ gelang es, den linken Flügel zu holen und den Schweif eroberte Frank Esser von der Artillerie.

 



Matthias Kremer neuer König der jungen Schützen

Mit dem 78. Schuss gelang es dem 24-jährigen Matthias Kremer die Königswürde der jungen Schützen aus Wevelinghoven für sich zu entscheiden.

Schon in jungen Jahren war Matthias im Schützenwesen aktiv bei den Edelknaben dabei. Nach einer kurzen „Schützenpause“ gründete er, zusammen mit elf anderen jungen Männern aus Wevelinghoven, im Jahre 1998 den Jägerzug „Gröne Jonge“. Im Jahr 2005 bewies Matthias schon einmal seine Treffsicherheit, als er Zugkönig wurde. Im Zugleben übernimmt er die Aufgabe des Kassierers und trägt normalerweise das Blumenhorn. Diese „Last“ wird Ihm in diesem Jahr erspart bleiben.

Auch sonst sind Matthias und seine Zugkameraden vor allem in den Monaten vor den Schützenfesttagen begeisterte Fackelbauer. Bauten sie doch schließlich in der 11-jährigen Zuggeschichte schon sechs Großfackeln. Am meisten gefällt Ihm am Schützenwesen der Zusammenhalt und die Gemeinschaft.

An welchem Ort in Wevelinghoven er seine Residenz errichten wird, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Nur soviel: Sie wird der von König Ralf I. in nichts nachstehen.

Abgesehen von seinem Schützenzug, interessiert sich Matthias natürlich noch für andere Dinge. So wäre da als größter Punkt in seinem Leben seine „große Liebe“, der VFL Borussia Mönchengladbach, zu nennen. Außerdem trifft er sich gerne mit seinen Freunden.

Im „zivilen“ Leben arbeitet der ausgebildete Industriekaufmann als Disponent bei einer Spedition in Rommerskirchen und kümmert sich hier um den Transport verschiedenster Güter zwischen Deutschland und Italien.

Proklamiert wurde Matthias direkt nach dem Vogelschuss. Seine eigentliche Krönung findet am Schützenfestsonntag während des Frühschoppens statt. Hier wird er als erste Amtshandlung die Pfänderschützen ehren.

Kopf: Patrick Rohde / Grenadierzug „Zylinderköpp“

Linker Flügel: Marvin Vogt / Scheibenschützenzug „Alte Fanfaren“

Rechter Flügel: Pascal Reich / Scheibenschützenzug „Alte Fanfaren“

Schweif: Manuel Sousa / Jägerzug „Erftjäger“



 

In diesem Jahr feiert die Marianische Schützenbruderschaft ihr 500-jähriges Bestehen.

In einer Urkunde aus dem Jahr 1509 wird sie erstmalig erwähnt. Diese Urkunde wurde am 13. Juni 1509 abgefasst, oder wie es im Wortlaut heißt: „up synt Anthones daich“ („am Tag des heiligen Antonius“).
Das Gründungsjahr ist unbekannt. Sie wird gewiss noch älter sein.
Weitere Urkunden im Pfarrarchiv von St. Martinus zeigen auf, welche Bedeutung die Bruderschaft für die Pfarre und für Wevelinghoven einst gehabt hat. Eine Urkunde aus dem Jahr 1600 gibt an, dass die Bruderschaft finanziell zum Unterhalt des Schulmeisters und Küsters beitrug. Auch der Pastor erhielt jährlich einen Unterhaltszuschuss von der Bruderschaft, wie er es 1628 aufschreibt. Allein über 150 Urkunden des Pfarrarchivs betreffen die Bruderschaft. Besonders gut bezeugt ist das Bruderschaftsleben des 18 Jahrhunderts. Näheres hierüber – wie etwa über das Amt des Biertesters – wird in der diesjährigen Festschrift der Bruderschaft veröffentlicht werden.

Anfang des vergangenen Jahrhunderts erfuhr die Marianische Bruderschaft einen gewaltigen Impuls zu ihrer Wiederbelebung. In den Zwanziger Jahren wünschte die Bevölkerung von Wevelinghoven - ein gemeinsames Orts-Fest, ein Schützenfest, zu veranstalten. Doch hierzu musste damals, im Jahr 1924, die Genehmigung der französischen Besatzung eingeholt werde. Da man glaubte, man könne für einen kirchlichen Verein ohne Schwierigkeiten die Erlaubnis zur Durchführung eines Schützenfestes erhalten, wurde die Marianische Schützenbruderschaft wiederbelebt. In Kürze waren über 200 Männer der Bruderschaft beigetreten. Ein Antrag, ein Schützenfest feiern zu dürfen, wurde an die französische Verwaltung gestellt. Doch in Wevelinghoven gab es auch Stimmen, die sich für einen gemeinsamen, nicht kirchlich gebundenen Bürgerschützenverein aussprachen. Auch hier wurde ein Antrag gestellt.
Wider Erwarten wurden beide Anträge von der französischen Besatzung genehmigt. Was nun? Entstand eine Konkurrenz? Ein Gegeneinander? – Keineswegs! Der Gemeinschaftssinn siegte. Der Bürger-Schützen-Verein wurde mit Zustimmung aller gegründet. Der Grenadierzug der Bruderschaft sollte fortan beim Schützenfest nach den Sappeuren den Festzug anführen. Vom Königssilber der Bruderschaft trägt der König des Bürgerschützenvereins den Vogel von 1683, der König der Bruderschaft das Schild von 1664, auf dem Maria als Königin eingraviert ist. Die ersten sechs Könige der Bruderschaft waren gleichzeitig auch Könige des Bürger-Schützen-Vereins. Heute gratulieren sie sich gegenseitig zur Krönung. - Ein hohes Lob unseren Vorfahren, die Eigeninteressen zurückstellten, um ein gemeinsames friedliches Schützenfest für alle Wevelinghovener zu schaffen. Im Jahr 1924 ereignete sich so die Wiederbelebung der Bruderschaft und die Gründung des Bürger-Schützen-Vereins.

 

Die Marianische Bruderschaft ist nicht nur Mitglied im Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven, sondern auch im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, wo sie dem Bezirk Grevenbroich angehört. So wird am Schützenfest in diesem Jubiläumsjahr die Marianische Schützenbruderschaft beim Festumzug des BSV von sieben befreundeten Bruderschaften begleitet. Es kommen jeweils die Königszüge mit ihren Königspaaren.

Nicht zuletzt bildet die Marianische Bruderschaft einen Familien- und Freundskreis. Zur Bruderschaft gehören 50 – 60 Mitglieder. Einige sind schon seit 50 Jahren dabei, andere erst seit einem Jahr. Die ältesten sind über achtzig – die jüngsten noch in der Schule. Zu den Mitgliedern zählen zwei Familien aus dem Irak. Ein Ehepaar aus Nigeria wurde 2006 das Königspaar der Bruderschaft und in diesem Jahr regieren die Eheleute Burbach die Marianer. Seit vier Jahren zählt auch eine Familie aus Sri Lanka dazu. Natürlich gehören aber auch waschechte „Wievekover“ dazu, deren Familien schon seit Generationen in Wevelinghoven beheimatet sind. Alle sind froh, dass sie zueinander gefunden haben und sie so miteinander Freundschaft und lebendige Bereicherung erfahren.

Über sich selbst sagen die Marianer: „Wir versuchen unseren christlichen Glauben zu bekennen und zu leben. Jahr für Jahr nehmen wir an der Fronleichnamsprozession teil. Wahrscheinlich ist das unsere älteste Aufgabe. In unserer Pfarre St. Martinus übernehmen wir Aufgaben, so im Caritas-Bereich und beim Pfarrfest. Wir gestalten Friedensgebebete und Marienandachten. - Seit vielen Jahren laden wir auch zu Mundart-Abenden ein unter dem Motto: „Mer kalle Wievekover Platt“

 




85 Jahre Grenadierzug MGV „Cäcilia“ Wevelinghoven

Die "Cäcilianer" singen und marschieren für das stolze Regiment der Gartenstadt

Obwohl dies möglich wäre, es gibt leider kein Gründungsmitglied mehr in den Reihen der
Cäcilianer. Wie es der Name bereits zeigt, gehörten die Sänger des Männergesangvereins
„Cäcilia“ Wevelinghoven 1847 von Anfang an zu den Marschieren des BSVs.
Hervorragende Stimmen sind im Jahresrythmus der Schützen häufig gefragt. Anlässlich
des Königs- und des Oberstehrenabend bringen die Sänger und Schützen den
Honoratioren gerne ein musikalisches Ständchen. Es ist uns eine große Ehre das
Totengedenken auf dem Friedhof mitzugestalten.
Die Grenadiere führen mit Stolz die ehrwürdige Fahne des Männergesangvereins an allen
Festtagen des Schützenfests im Festzug mit. Diese Fahne ist schon lange als „Denkmal“
festgeschrieben. Sie darf nun leider nicht mehr im Umzug mitgenommen werden.
Ein Höhepunkt für alle Schützen ist immer der Fackelzug am Kirmes Samstag. Jahrzehnte
lang bauten die Grenadiere mit großem Einsatz eine Großfackel. In diesem Jahr wollen
die Zugmitglieder erneut eine Großfackel in gemeinsamer Anstrengung erstellen.
Hauptmann Karl-Heinz Brandofsky führt den Zug mit kundiger Hand und viel Geschick.
Das älteste Zugmitglied ist der hoch verdiente Veteran Georg Brotz mit 91 Jahren. Mit 16
Jahren ist Vinzent Broens der Jüngste im Zuge. Auch der heutige Spieß des
Grenadiercorps Horst Buchholz gehört seit vielen Jahren dem traditionsreichen Zug an
und war lange Jahre sein Zugführer. Seit mehr als zehn Jahren besucht uns unser
Zugkamerad Gerd Born, um die schönen Schützenfesttage mit uns zu verbringen. Er reist
dazu aus Dessau – Roßlau, der Doppelstadt an Elbe und Mulde an. Im Jahre 2008 lud er
den Grenadierzug und ihre Damen für ein wundervolles Wochenende im Sommer zum 5.
Leopoldsfest ein. Er bescherte den Teilnehmern unvergessene Tage der Freundschaft in
seiner Heimatstadt. Der Höhepunkt war die gemeinsame Teilnahme des Grenadierzuges
in Uniform beim Festumzug am Sonntag. In diesem Jahr folgte der Grenadierzug der
Einladung des Kaisers von Frixheim zum erneuten „Auslandseinsatz“ in die nähere
Umgebung. Bei sonnigem Wetter und guter Verpflegung verlebten wir einen schönen
Nachmittag mit den Schützen aus Frixheim.
Natürlich erwuchsen aus den Mitgliedern des Grenadierzug in den vergangenen 85 Jahren
auch Schützenkönigspaare wie Ernst und Maria Broens und Karl-Heinz und Christel
Brandofsky.
Auf der Schützen-CD haben wir gemeinsam mit dem Männergesangverein „Cäcilia“ eine
Reihe von Wevelinghovener Heimatliedern und Märschen zusammengetragen. Im übrigen
stammt der Text des Grenadierlieds aus der Feder unseres unvergessenen
Obergrenadiers Ernst Broens und die Vertonung des Heimatlieds „Wo an der Erft...“
gelang unserem Zugmitglied Leonhard Meurer.
Auf ein harmonisches Schützenfest 2009 – man hört uns!

 



AUFPOLIERT.

Rechtzeitig zum Schützenfest wurde im Jubiläumsjahr des ehemaligen Rathauses in Wevelinghoven die Bronzetafel von Hilmar Krüll auf Hochglanz gebracht. Der Fahnenoffizier der „Erftjunker"
Theo Stöcker wurde vom Corpsspieß der Scheibenschützen Willibert Schmitz bestraft, und musste diese Arbeit vor dem Schützenfest ausführen. Mit Wurzelbürste, Wasser und dem Reinigungsmittel
„Der General" führte Theo seine Strafe sehr gewissenhaft aus.

Zum hundertjährigen Bestehen des ehemaligen Rathauses der Gartenstadt hat der Bürger-Schützen-Verein eine Dokumentation herausgebracht, die zum Preis von 5 Euro in der Sparkasse Neuss in Wevelinghoven

 

Fünf goldene Jubilare!

Seit 50 Jahren marschieren im Regiment des BSV Wevelinghoven (von links) Martin Sauer, Peter Dohlen, Andreas Kulartz, Hans Dieter Mertens und Erhard Fitz. Sie wollen dieses Jubiläum im Kreise ihrer Freunde feiern.

 

Silber Jubilare

Natürlich schaut man gerne auf die Jubilare, die 50 oder 60 Jahre der großen Schützen-Gemeinschaft angehören. Doch auch 25 Jahre Treue zum Regiment sind schon eine Besonderheit – nicht zuletzt in unserer schnelllebigen und auch schweren Zeit. Und Silber-Jubilare hat das Gartenstadt-Regiment jede Menge vorzuweisen:

Stefan Daniels, Frank Dohmen, Hans Wilhelm Esser, Reiner Fiethen, Manfred Frank, Gerd Gerresheim, Dieter Heinze, Jürgen Herfurth, Hans-Josef Hos ter, Ralf Jonker, Dirk Klasen, Frank Klinkenberg, Rainer Korbmacher, Hein Leuffen, Stefan Leusch, Hans-Herbert Pelzer, Peter Soumagne, Malrcel Vrijaldenhoven, Willi von der Burg, Ludwig Weinthal. Heinz Wesner, Michael Wingerath und Conni Wollbrecht können in diesem Jahr mit ihren Kameraden aus den jeweiligen Zügen ihr silbernes Jubiläum feiern. Die Redaktion des ErftKurier wünscht hierbei jede Menge Spaß.

 


Teamwork: Schützen Wevelinghoven und Polizei

Die Kreispolizeibehörde und der Bürgerschützenverein unterzeichneten am Montag einen Kooperationsvertrag

Die Kreispolizeibehörde arbeitet in Zukunft bei der Verbrechenprävention eng mit dem Bürgerschützenverein (BSV) Wevelinghoven zusammen. Am Montag unterzeichneten Landrat Dieter Patt und BSV-Präsident Rundolf Broens einen entsprechenden Kooperationsvertrag.

Dieter Patt, als Landrat auch Leiter der Kreispolizeibehörde, betrachtet die Kooperation als Garant für mehr Sicherheit, die ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor sei. Anders als in früheren Jahrhunderten sollen die Schützen nicht eigenhändig für Ruhe und Ordnung sorgen.

Statt klassischer Polizeiaufgaben übernehmen sie den Part der aufmerksamen Bürger und scheuen sich nicht, bei Bedarf die Polizei zu alarmieren. „Gerade Schützen sind in dieser Hinsicht verlässliche Partner“, so Patt.

Mit der Kooperation will die Polizei eine breite Öffentlichkeit erreichen. Die Schützenvereine seien als Spiegelbild der Gesellschaft besonders lohnende Ansprechpartner, ist Heinz Hellwig vom Kriminalkommissariat Vorbeugung überzeugt:

„Dort sind Akademiker und Facharbeiter, junge Menschen und Senioren vertreten.“ Schwerpunkte liegen in den Bereichen Nachbarschaftshilfe und Zivilcourage, aber auch bei Alltagsfragen wie: „Was muss ich beachten, wenn mein Kind im Internet chattet?“

900 Mitglieder nahmen den Vorschlag einstimmig an

Bei der Generalversammlung im Mai haben die 900 Mitglieder den Vorschlag einstimmig angenommen. „Dabei sind Schützen eigentlich eher träge. Sie vermuten immer, es kommt eine Aufgabe auf sie zu“, räumt BSV-Vize Günter Piel schmunzelnd ein.

Indes können die Wevelinghovener schon jetzt einen ersten Erfolg verzeichnen: „Durch die deutliche Polizeipräsenz auf dem Kirmesplatz ist es am Schützenfest-Samstag trotz 10.000 Besuchern merklich ruhiger geblieben als in früheren Jahren.“

Als nächste Aktion organisieren die Schützen einen Beratungs-Nachmittag für Senioren. Dazu laden sie einen Fachmann der Polizei ein, der Tipps zum Schutz vor Einbrechern und Trickdieben an der Haustür gibt.

Schon 2007 hatte die Kreispolizeibehörde eine ähnliche Vereinbarung mit den großen Schützenverbänden der Region abgeschlossen. Der BSV Wevelinghoven gehört zu den ersten Vereinen im Stadtgebiet, die das Modell übernehmen. Weitere sollen bald folgen.

Bericht der Westdeutschen-Zeitung (Inge Hüsgen) vom 25.08.2009

 



Stammtisch mit der NGZ

Trotz tropischer Temperaturen traf der NGZ-Stammtisch im Wevelinghovener Festzelt auf einen guten Zuspruch. Im Rahmen des traditionellen Frühschoppens der Bürgerschützen kamen viele Gäste, um gemeinsam zu klönen und feiern.

Richtig warm war's am Montag im Wevelinghovener Festzelt. Bei Innentemperaturen von gefühlten 40 Grad waren beim NGZ-Stammtisch kühle Getränke heiß begehrt. Einmal mehr hatte die Neuß-Grevenbroicher Zeitung zu einem geselligen Vormittag bei den Wevelinghovener Bürgerschützen eingeladen – und viele waren gekommen, um bis in die Nachmittagsstunden zu bleiben. Vertreter aus Kirche, Gesellschaft, Brauchtum, Verwaltung und Politik nutzten die Gelegenheit zum zwanglosen Gespräch bei Bier, Wasser, Cola und Schnittchen. "Eine wirklich gelungene Sache", lobte Schützenpräsident Rudolf Broens.

Beim NGZ-Stammtisch – bestens organisiert von Jenny Fuchs – dokumentierten Redaktionsleiter Ludger Baten, die Redakteure Wiljo Piel und Carsten Sommerfeld, Anzeigenleiter Ulf Wagner sowie Anzeigenberaterin Sandra Kluck die Verbundenheit der Neuß-Grevenbroicher Zeitung mit Wevelinghoven und dem Rhein-Kreis. Sie suchten und fanden das Gespräch mit vielen Freunden und Geschäftspartnern der NGZ.

An den Stehtischen im 1500-Quadratmeter-Zelt wurden rege Gespräche geführt. Mittendrin: das Schützenkönigspaar Ralf und Simone Landwehr sowie die Regenten der 500 Jahre alten Marianischen Bruderschaft, Hans-Jürgen und Brigitte Burbach. Ebenfalls ein "Marianer": Bürgermeister Dr. Axel Prümm, der im Festzelt mit dem Ersten Beigeordneten Michael Heesch, der Ordnungsdezernentin Barbara Kamp und Kämmerin Monika Stirken-Hohmann auf einen Teil seiner Verwaltungsspitze traf.

Gut vertreten waren die Bürgerschützen aus Kapellen um ihren Präsidenten Friedhelm Barmeyer. Und auch der BSV Grevenbroich war mit großer Abordnung im (ehemaligen) "Feindesland" erschienen. Vizepräsident und "Außenminister" Lothar Zimmermann, Oberst Joachim Schwedhelm sowie der "Präsident der Präsidenten", Hans Wagner, gehörten zur Delegation aus der Schlossstadt.

Ebenfalls unter den Gästen: Landrat Dieter Patt. Der Chef der Kreisverwaltung zeigte sich begeistert von der Feierlaune der Wevelinghovener – und zog schon augenzwinkernd in Erwägung, das ehemalige Landratsamt an der Poststraße als "Sommerresidenz" zu erwerben.

Die Geistlichkeit war mit Pastor Heinz-Theo Lorenz und Pater Basilius Ullmann aus dem Zisterzienserkloster beim NGZ-Frühschoppen vertreten, die Politiker fast aller Coleur kamen mit ihren Bürgermeisterkandidaten. Farbe ins Spiel brachte übrigens auch Wolfram Kuhnen vom Scheibenschützenzug "He Simmer". Der BSV-Aktive hatte sich erst unlängst einer Operation unterziehen müssen – er hat zwei neue Hüften und muss beim Schützenfest schweren Herzens aufs Marschieren verzichten. Kuhnen machte das beste daraus: Er erschien mit Gehhilfen, die eine schwarz, die andere grün – die Farben der Scheibenschützen.

Bericht der Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (Wiljo Piel) vom 25.08.2009

 


Wenn Schützen Türen öffnen

BSV Wevelinghoven und die Kreispolizeibehörde unterzeichneten gestern eine Ordnungspartnerschaft.

Eine positive Resonanz zieht die Polizei fürs Wevelinghovener Schützenfest: "Wir hatten bislang nur mit Marginalien zu tun", berichtet Bernhard Wöltgen, Leiter der Polizeiwache Grevenbroich. "Im Vorjahr gab es Probleme mit betrunkenen Jugendlichen, die Alkohol mitgebracht hatten. Es kam zu Schlägereien."

Nach dieser Erfahrung zeigte die Polizei jetzt beim Fest mit sieben Beamten Präsenz. "Außerdem haben wir im Vorfeld die Geschäfte nochmals darauf hingewiesen, beim Alkoholverbrauch die Jugendschutzbestimmungen zu beachten", so Wöltgen. Auch der Ordnungsbereich der Stadt war mit mehreren Mitarbeitern beim Fest präsent. Die Kooperation zwischen Polizei und Schützen wurde während des NGZ-Stammtischs auf eine neue Basis gestellt: Der Bürgerschützenverein und die Polizei unterzeichneten eine Ordnungspartnerschaft. "Die Schützen sind unsere Partner, die Polizei ist auf aufmerksame Bürger angewiesen", betont Kreispolizeichef und Landrat Dieter Patt. Von der Partnerschaft profitieren beide Seiten.

"Die Schützen öffnen uns Türen zu vielen Bevölkerungsgruppen", erklärt Polizeidirektor Detlef Fox. Im Rahmen der Ordnungspartnerschaft ist an Veranstaltungen etwa zu Sicherheit von Senioren oder zum Verhalten bei Trickdiebstahl geplant. Für die Schützen bedeute die Partnerschaft einen Imagegewinn und eine enge Kooperation etwa beim Schützenfest. "Wir sind froh über diese Vereinbarung und versprechen uns davon eine engere Zusammenarbeit mit der Polizei", sagt BSV-Vizepräsident Günter Piel.

Bericht der Neuß-Grevenbroicher-Zeitung (cso-) vom 25.08.2009

 



Quellen: Auszug aus den Festbelagen der Neuß-Grevenbroicher Zeitung und dem Erftkurier


 

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