Erinnerung an Hilmar Krüll
Mit dieser Plakette erinnern Bürgerschützen und Turner seit gestern an einen verdienten Wevelinghovener: Hilmar Krüll.
WEVELINGHOVEN (wilp) Es war der legendäre Generaloberst Adam Schilden, der ihn einmal als „einen echten Wevelinghovener" bezeichnete. Eine große_Ehre, die nun noch einmal zusätzlich unterstrichen wurde: Gestern Abend übergaben die Mitglieder des Bürgerschützenvereins und des Turnvereins eine bronzene Schmucktafel, die an ihren langjährigen Präsidenten Hilmar Krüll erinnert. Im Beisein der Familie und zahlreicher Gäste wurde die Plakette am Eingang zum alten Rathaus angebracht - dort, wo Krüll als letzter Bürgermeister von Wevelinghoven bis zum Jahr 1974 wirkte.
Die Idee, mit einer Gedenktafel an den im vergangenen Jahr verstorbenen Politiker und Vereinsmenschen Hilmar Krüll zu erinnern, hatte NGZ – Grafiker Helmut Coenen aus seiner Feder stammt der Entwurf zur Plakette, die vom Bildhauer Hans-Peter Fonteyne aus Vernum bei Geldern in Form gebracht wurde. In Bronze gegossen wurde das Unikat, das Schützen und Turner gleichermaßen finanzierten, in dem alten Familienbetrieb Butzon und Bercker in Kevelaer. „Ein gelungenes Werk", meint Helmut Coenen mit einem Blick auf die 35 mal 65 Zentimeter große Tafel, die das Konterfei des beliebten Wevelinghoveners zeigt.Hilmar Krüll — Träger des Bundesverdienstkreuzes — war seit 1949 bis zu seinem Tod aktives Mitglied des Bürgerschützenvereins und leitete die Gemeinschaft fast ein Vierteljahrhundert lang als Präsident. 1997 wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Auch im Turnverein war er engagiert: 26 Jahre lang leitete er die Geschicke des TV „Germania", der ihn ebenfalls zu seinem Ehrenpräsidenten ernannte.
Quelle: NGZ 30.04.2008